Der Roki-Dogs Blog - Das bunte, wilde Leben mit Hunden

Als Mentalcoach arbeite ich mit Menschen,
die für ihre Hunde nur das Beste wollen.
Vielleicht kennst du das auch:
– Dein Hund wirkt unruhig, hektisch, zieht an der Leine, reagiert überfordert auf andere Hunde oder Menschen.
– Du hast trainiert, viel gelesen, übst jeden Tag und trotzdem bleibt dieses Gefühl, dass irgendetwas nicht ganz rund läuft.
Hunde spüren uns!
Mehr, als wir oft glauben.
Sie hören nicht nur unsere Worte, sondern lesen unsere Körpersprache, fühlen unsere Stimmung und spüren unsere innere Haltung.
Wenn du angespannt und gestresst bist, wird auch dein Hund unruhig.
Wenn du mit Sorgen durch den Tag gehst, wird er wachsamer.
Wenn du innerlich haderst, wird auch dein Hund zögerlich.
Der Weg zu einem harmonischen Miteinander und einer starken Partnerschaft beginnt also bei dir und deiner Haltung.
Das bedeutet nicht, dass du perfekt sein musst. Im Gegenteil, es geht darum, Leichtigkeit in dein Leben zu lassen.
Je entspannter du bist, desto klarer wirst du und desto mehr Orientierung gibst du deinem Hund. Lege daher den Fokus mehr auf dich und deine Handlungen!
Lache öfter. Atme durch. Erkenne auch das Komische und Lustige im Chaos eures Alltags.
Denn Humor ist ein Ventil für deine Seele! Und Humor ist auch ein Segen für deinen Hund.
Dein Hund braucht nicht immer nur mehr Training oder Dressureinheiten,
er braucht deine Gelassenheit, deine Freude und deine echte, authentische Präsenz.
Deine Roki-Dogs
Nicht jeder Mensch hat einen Hund verdient!
Hundehaltung bedeutet mehr als lustige Fotos schießen, Spaziergänge & Kuscheleinheiten.
Wer einen Hund übernimmt, übernimmt Verantwortung und zwar auf vielen Ebenen.
Als Hundetrainerin sind mir ein paar Dinge wichtig, über die wir sprechen müssen.
Was Hundehaltung wirklich heißt:
Sachverstand statt Bauchgefühl allein.
Es geht nicht darum, „ein Herz für Tiere“ zu haben, denn das reicht nicht!
Man muss wissen, wie Hunde lernen, wie sie kommunizieren, was Erziehung, Ernährung, Gesundheit und Haltung bedeuten.
Ohne dieses Wissen entstehen schnell Probleme für Mensch, Hund und die Gesellschaft.
Ja, Liebe und Gefühle sind essenziell. Aber sie müssen begleitet sein von Geduld, Konsequenz und der Fähigkeit, sich auf das Gegenüber einzustellen. Hunde sind nicht immer so, wie wir sie uns wünschen! Hunden haben Bedürfnisse, Ängste und Eigenheiten.
Verantwortung in jeder Lebenslage.
Beziehung braucht Zeit, Aufmerksamkeit, Grenzen, Sicherheit und ein stabiles Umfeld.
Auch finanziell sind Hunde heikel, es entstehen viele Kosten für Tierarzt, Futter, Pflege, mögliche Schäden, Kurse etc.
Gesellschaftlicher Impact
Hundehaltung wirkt auch in die Öffentlichkeit: Leinenpflicht, Sauberkeit, Verhalten gegenüber anderen Menschen und Tieren.
Wer sich nicht mit gesetzlichen Vorgaben auskennt oder sie ignoriert, riskiert nicht nur Ärger,
sondern gefährdet ggf. das Ansehen aller Hundebesitzer.
Warum ich manchmal wütend bin und mir dieser Text wichtig ist?
Weil es ein Problem ist, wenn Menschen sich einen Hund anschaffen aus Emotion, Trend oder weil’s gerade „passt“,
aber ohne die nötige Vorbereitung und Reflexion.
Viele Konflikte, Verhaltensprobleme und Belastungen für Tierheime entstehen, weil Hundehaltung unterschätzt wird.
Deine Roki-Dogs

Hundehaltung beginnt mit Verantwortung!
Einen Hund in die Familie aufzunehmen bedeutet mehr als nur mit ihm Spazieren zu gehen und Futter bereitzustellen.
Es bedeutet, Verantwortung zu tragen, sowohl für das eigene Tier, aber auch für seine Mitmenschen und andere Hunde im öffentlichen Raum!
Das Landeshundegesetz NRW macht hier klare Vorgaben:
Hunde sind so zu führen, dass niemand gefährdet oder belästigt wird. Eine sichere Leinenführung und Rücksichtnahme sind keine „Kür“, sondern Pflicht.
Leider sieht man im Alltag immer wieder das Gegenteil:
Hunde die unkontrolliert auf andere Menschen oder Hunde zulaufen, Wild jagen, in den Straßenverkehr geraten und viele weitere Situationen, in denen Hundehalter egoistisch handeln und sagen „Der tut nix“.
Für die betroffenen Tiere und Menschen ist das aber nicht harmlos, sondern führt zu Stress, Unwohlsein und im schlimmsten Fall endet es mit Verletzungen oder rechtlichen Konsequenzen.
Dabei könnte es so einfach sein, denn wer sich an Regeln, Gesetze und die ungeschriebenen Hunde-Etikette hält, sorgt für ein entspannteres und respektvolleres Miteinander.
Und genau davon profitiert am Ende auch das Ansehen aller Hundehalter.
Verantwortung zeigen heißt fair, rücksichtsvoll und regelkonform handeln. Nur so wird aus Hundehaltung ein Gewinn für die Gesellschaft.
Wer Fragen rund um die Hundehaltung, Umgang mit den Ämtern oder zum Sachkundenachweis und Wesenstest hat, ist bei uns als Sachverständige nach dem LHundG gut beraten.
Deine Roki-Dogs
Hunde mögen verbindliche Sozialpartner
Das Hunde hochsoziale und anpassungsfähige Lebewesen sind beweisen sie schon lange.
Was sie auch zeigen ist Personenbezogenes Verhalten.
Mich macht es daher immer wieder traurig, wenn Hunde als reine Leckerli Maschinen gesehen und vermehrt auf Reiz und Reaktion dressiert werden.
Ja, klassische Konditionierung hat seinen Platz im Hundetraining verdient, dass steht nicht zur Diskussion.
Aber das Ding mit dem „Folgen und Führen“ nimmt doch einen Großteil im Leben mit Hunden ein.
Kann ich als Mensch eigentlich Führen? Möchte ich überhaupt Führen?
Lässt mein Hund sich auf mich ein?
Nimmt er Gebote und Verbote von mir an, oder stehe ich in ständiger Diskussion mit meinem Hund?
Eins ist sicher, Hunde zeigen Verhalten Personenbezogen, sie spüren und sondieren sofort, ob der Mensch es „fühlt und will“ oder es nicht leisten kann.
Die gute Nachricht daran ist, du als Mensch lernst nie aus und kannst Führungsqualitäten mit Unterstützung entwickeln, wir stehen dir gerne dabei zur Seite.
Deine Roki-Dogs
Wenn Liebe allein nicht ausreicht.

Lob! Die unterschätzte Superkraft im Hundetraining.
Ein emotionales Feedback von einem aus Hundesicht wichtigem Menschen ist für viele Hunde oft wichtiger als Futter oder Spielzeug.
Auch ängstliche oder unsichere Hunde blühen unter dieser Art der Bestätigung regelrecht auf. Ein kleines Lob zur richtigen Zeit kann ein riesiger Schritt in Richtung Selbstvertrauen sein.
Deine Roki-Dogs
Es geht um dich und deinen Hund
Mitleidige Blicke, Kopfschütteln und der Klassiker: Ungefragt Kommentare abgeben oder Trainingstipps verteilen.
„Wichtig ist doch, wie es dir und deinem Hund damit geht und nicht was andere Menschen darüber denken.“
Wer kennt das nicht oder hat es beim Spaziergang schon erlebt.
Herr Müller und Frau Meyer wissen es einfach besser als man selber, der ja 24/7 mit dem Hund zusammen lebt.
Auch aus kurzen Ausschnitten oder Szenen können fremde Menschen ganze Geschichten interpretieren.
Finde dich bitte einfach damit ab, dass die Leute glauben, sie wissen am Besten was für euch gut ist.
Es ist deren Meinung und die können sie gerne behalten, denn die brauchst du nicht, hast nie darum gebeten und hast auch keine Zeit dafür!
Drum lächle, gehe deinen Weg und akzeptiere dich und deinen Hund, denn du gehst ja mit deinem Hund spazieren damit er etwas erkunden kann, nicht damit Herr Müller staunt wie super du deinen Hund abgerichtet hast.
In diesem Sinne, hab Spaß mit deinem Partner Hund, höre mehr auf dein Bauchgefühl und lasse dir die gute Laune nicht von fremden Menschen nehmen.
Zugewandtheit trotz Ablenkung
Probiere doch erstmal im eigenen Haus, im Garten oder vor der Haustür wie dein Hund reagiert wenn du seinen Namen rufst, schaut er sofort freudig zu dir und wartet was du von ihm möchtest?
Nimmt er Aufforderung von dir direkt ohne Zögern an?
Wenn die Nase noch dazu am Boden klebt oder dein Hund etwas in der etwas Ferne sichtet ist es oft ganz vorbei mit dem Zuhören.
Dein Hund ist dann schnell gedanklich im Reiz verloren und du verschwindest mit deinen Wünschen und Ideen immer mehr aus seinem Kopf!

Berührungen können hilfreich sein
Das Ding mit den Menschenhänden an Hundeköpfen.
Fast jeder Mensch tut es und hält es für eine Belohnung, sogar fremde Hunde werden getätschelt und befummelt, ob sie nun wollen oder nicht.
Aber schaut beim nächsten Mal genau hin und fragt höflich nach, auch bei euren eigenen Hunden oder bei vertrauten Hunden.
Legt der Hund seinen Kopf freiwillig und gerne in eure angebotene Hand?
Lasst ihr dem Hund Zeit und Raum für Entscheidungen?
Genießt es der Hund in diesem Moment gestreichelt zu werden?
Eine Berührung kann eine tolle verbindende Geste sein die Vertrauen schafft, beruhigt und Geborgenheit bietet.
Sie kann aber auch Übergriffig und Unangenehm sein.
Wenn euer Hund nicht gerne von fremden Menschen angefasst wird, dann geht in den Dialog mit den Menschen, sucht das Gespräch und gebt eurem Hund den Raum den er braucht. Hunde sind keine Kuscheltiere für Jedermann und dürfen auch Nein sagen.
Achtet also in Zukunft immer auf alle Faktoren wie: Ort, Stimmung, Energie, Situation und vor allem auf die Körpersprache des Hundes, dann kann eine Berührung schön und hilfreich sein.
Deine Roki-Dogs
Die wollen nur Spielen
Diesen Satz kennt wohl jeder Hundehalter nur zu gut.
Aber entwickelt sich aus jedem Zusammentreffen fremder Hunde immer ein Spiel? – Nein!
Erstmal ist Stress und Unsicherheit im Spiel.
Denken wir nur mal an uns selber. Wenn wir z.B. auf eine Party mit lauter fremden Menschen kommen, sind wir meist erstmal gehemmt und gestresst. Einige Menschen drehen vielleicht richtig auf und spielen den Clown, um so ihre Unsicherheit zu überspielen. Einige verziehen sich in die Ecke, um nicht aufzufallen und beobachten erstmal nur und wieder andere suchen sich direkt einen Gesprächspartner, um Kontakte zu knüpfen.
Jetzt übertragt diese Szene mal auf eine Hundewiese, da sind auch die Schüchternen (Ängstlichen), die Clowns (Überdrehten) und die Kontaktfreudigen (Neugierigen).
Und jetzt beobachten wir demnächst mal ganz genau, wie oft es dort tatsächlich zu einem richtigen, losgelösten und wechselseitigen Spiel kommt…sehr selten, wenn wir genau hinsehen. Wir sehen in Wirklichkeit Imponiergehabe, Mobbing, Jagdszenen, Übersprungsverhalten, oder sexuell motiviertes Verhalten.
Echtes Spiel zeichnet sich nämlich durch wechselseitige Interaktion zweier Individuen aus, wird zur Entspannung und aus Freude ausgeübt.
Fast immer wird Spiel mit der Vorderköpertiefstellung gestartet.
Beobachtet also immer genau, ob es sich um echtes Spiel handelt und helft eurem Hund ansonsten aus einer unangenehmen, oder sogar bedrohlichen Situation elegant und stressfrei zu entgehen, er wird es euch danken!
Deine Roki-Dogs
Über Trennungen und neue Chancen
Das Hunde anspruchsvoll sind und ganz eigene Bedürfnisse mitbringen ist den meisten Besitzern in der Theorie durchaus bewusst und die Anschaffung meist auch gut überlegt und geplant.
Doch dann ist der Hund da und das Leben und der Alltag mit ihm gestalten sich dann doch anders als erhofft und geplant.
Der Hund zeigt Verhaltensweisen mit denen man nicht gerechnet hat, der Hund hat doch einen größeren Bewegungsdrang als man leisten kann, die eigenen Lebensumstände ändern sich (Job, Beziehung, Krankheit, Umzug) und dann reicht nur die Liebe zum Hund nicht mehr aus.
Natürlich versuchen die meisten Halter durch Zusammenarbeit mit Hundetrainern, Hundetagesstätten und Co. das Ruder herum zu reißen, aber es gibt durchaus auch Härtefälle wo eine Trennung für Hund und Halter wieder für mehr Glück, Entlastung und Zufriedenheit für beide Seiten sorgt, wenn der Hund ein neues Zuhause findet.
Die Einsicht zum Wohle des Hundes zu handeln unterstützten auch wir und verurteilen nicht, damit das Tierheim keine Alternative wird.
Wir haben zum Glück ein tolles Netzwerk aus Trainerkollegen und Hundefreunden um im Notfall Hilfe anbieten zu können.
Deine Roki-Dogs